rc505

Der Islamismus als Produkt der Krise des kapitalistischen Weltsystems

In Uncategorized on Juli 15, 2014 at 12:54 pm

>>Der Islamismus ist somit selber ein Produkt der Krise des kapitalistischen Weltsystems, das aufgrund beständig zunehmender Produktivität und Kapitalintensität in der Warenproduktion eine buchstäblich „überflüssige“ Menschheit produziert. Der konzernartig operierende Dschihadismus „sammelt“ als Erbe des gescheiterten arabischen Nationalismus – der ein wirtschaftliches Modernisierungsprogramm verfolgte – die „überflüssigen“ und desorientierten jungen Männer auf, um ihnen die Plünderungswirtschaft als vorläufige Lebensgrundlage und – vermittels einer ausgefeilten webgestützten Propagandakampagne seine irre Ideologie als weltanschaulichen Halt anzubieten. Die Weltkrise des Kapital lässt somit den „Krieg gegen den Terror“ des Westens, der sich in seinen brutalen Methoden immer stärker der Praxis der Dschihadisten annähert, zu einem regelrechten Windmühlenkampf verkommen: Selbst wenn einzelne Terrorgruppen zerschlagen werden können (wie etwa zeitweilig Al-Qaida im Irak), so wachsen den global agierenden Terrornetzwerken immer neue Massen desorientierter und „überflüssiger“ junger Männer heran, die in ihren unheiligen Kriegen verheizt werden können.<<

aus dem sehr lesenswerten Artikel von
Tomasz Konicz
in telepolis
Der Terrorkonzern
http://www.heise.de/tp/artikel/42/42252/1.html

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